Kunden auf Facebook gewinnen
Auf Facebook liegt die Zielgruppe in Gruppen und unter Beiträgen offen sichtbar. Der Weg zum Kunden führt über drei Schritte: die richtigen Menschen finden, sie mit Bezug anschreiben, und die Antworten nachhalten.
Wie gewinnt man Kunden über Facebook?
Nicht über Beiträge auf der eigenen Seite, sondern über Direktansprache. Wer eine Facebook-Seite bespielt und auf Anfragen wartet, wartet lange. Wer gezielt Menschen anschreibt, die ihr Problem gerade öffentlich beschreiben, bekommt Antworten.
Der Ablauf hat drei Stufen. Erstens die Quelle: Gruppen zu deinem Thema, Kommentare unter passenden Beiträgen, oder die Mitglieder deiner eigenen Gruppe. Zweitens die Vorauswahl: Nicht jeder in einer Gruppe passt, Filter nach Profilmerkmalen sparen den größten Teil der späteren Arbeit. Drittens die Ansprache mit einem Bezug, der aus genau dieser Quelle stammt.
Der Fehler, der am meisten kostet, passiert in Stufe zwei. Wer die Vorauswahl überspringt, schreibt viele Menschen an, die nie gekauft hätten, und verbrennt dabei das Konto.
Wo finde ich auf Facebook passende Kontakte?
Es gibt drei Quellen, und sie sind unterschiedlich warm.
- Gruppen. Die Mitgliederliste einer Themengruppe ist eine vorsortierte Zielgruppe. Kalt, aber thematisch passend.
- Kommentare unter Beiträgen. Wer unter einem Beitrag zu deinem Thema kommentiert hat, hat sein Interesse gerade gezeigt. Das ist die wärmste Quelle.
- Die eigene Gruppe. Menschen, die deiner Gruppe beigetreten sind, kennen dich bereits.
Bei der Gruppenauswahl zählt Aktivität mehr als Größe. Eine Gruppe mit 80.000 Mitgliedern und drei Beiträgen pro Woche bringt weniger als eine mit 4.000, in der täglich diskutiert wird. Prüfe vor der Auswahl, wie viele Beiträge in den letzten sieben Tagen erschienen sind und ob darunter Kommentare stehen.
Wie viele Nachrichten pro Tag sind auf Facebook sicher?
Facebook veröffentlicht keine festen Tageslimits für Direktnachrichten. Wer eine konkrete Zahl nennt, rät.
Bewertet wird das Verhalten, nicht die Menge allein. Auffällig sind gleichbleibende Sendeabstände, identischer Text an viele Empfänger, ein plötzlicher Volumensprung und ein hoher Anteil an Nachrichten, auf die nie geantwortet wird. Unauffällig ist ein Konto, das über den Tag verteilt sendet, unterschiedlich formuliert und Gespräche führt.
Für neue oder lange inaktive Konten gilt: klein anfangen und über Wochen steigern. Ein Konto, das gestern zehn Nachrichten verschickt hat und heute dreihundert, fällt unabhängig vom Inhalt auf. Wer neu startet, fährt mit fünf Anfragen pro Runde besser als mit zehn: Man sieht schneller, welcher Einstieg zieht, und das Konto bleibt ruhig.
Was gehört in die erste Nachricht?
Ein Bezug, ein Satz zu dir, eine Frage. Mehr nicht.
Der Bezug kommt aus der Quelle: die gemeinsame Gruppe, der Beitrag, unter dem der Kontakt kommentiert hat, ein Thema aus seinem Profil. Er muss stimmen. Ein erfundener oder falsch eingesetzter Bezug ist schlimmer als gar keiner.
Der Satz zu dir erklärt in einer Zeile, warum du schreibst. Keine Positionierung, kein Nutzenversprechen, nur der Anlass.
Die Frage am Ende entscheidet, ob geantwortet wird. Sie sollte leicht zu beantworten sein und sich auf den Empfänger beziehen, nicht auf dein Angebot.
Drei Dinge verraten eine Massennachricht sofort: ein Link in der ersten Nachricht, ein Angebot ohne vorherige Antwort, und eine Länge, die niemand freiwillig liest.
Wie halte ich die Kontakte nach?
Der größte Teil der verlorenen Abschlüsse geht nicht am Erstkontakt verloren, sondern danach. Jemand antwortet freundlich, es kommt nichts nach, und drei Wochen später ist der Kontakt kalt.
Dagegen hilft eine simple Struktur: eine Liste mit drei Phasen, zum Beispiel Interessent, Termin, Kunde. Jede Antwort wandert sofort in eine dieser Phasen. Wer das führt, sieht auf einen Blick, wer wartet.
Der zweite Teil ist das Nachfassen bei denen, die nicht geantwortet haben. Eine einzige zeitversetzte Folgenachricht hebt die Antwortquote spürbar, ohne aufdringlich zu wirken. Zwei sind meistens die Grenze, danach wird es lästig.
Womit Lisa dabei hilft
Lisa deckt genau diese Kette ab: Sie liest Gruppen, Beiträge und eigene Gruppen als Lead-Quellen aus, filtert nach Geschlecht und nach Stichwörtern im Profil, verschickt deine Vorlagen mit dynamischen Platzhaltern und übernimmt das zeitversetzte Nachfassen. Antworten landen in eigenen Pipelines mit Tags.
Wie das Schritt für Schritt aussieht, steht in den Tutorials. Die Funktionen im Detail auf der Seite Automatisierte Nachrichten.