Kunden auf Instagram gewinnen

Instagram belohnt lockere, kurze Ansprache. Wer hier schreibt wie in einer E-Mail, bekommt keine Antwort. Wer zwei Sätze mit echtem Bezug schickt, überraschend oft.

Wie gewinnt man Kunden über Instagram?

Über Interaktion, nicht über Reichweite. Die Menschen, die deine Beiträge liken und kommentieren, sind eine fertige Kontaktliste. Dasselbe gilt für die Beiträge anderer Konten in deiner Nische.

Der Ablauf entspricht dem auf Facebook, der Ton nicht. Instagram-Nachrichten sind kürzer, direkter und weniger förmlich. Eine Nachricht, die auf Facebook noch normal wirkt, klingt in einer Instagram-DM steif.

Wichtig ist die Reihenfolge: erst das eigene Profil in Ordnung bringen, dann anschreiben. Wer eine DM bekommt, schaut in fast allen Fällen zuerst auf das Profil des Absenders. Ein leeres Profil beantwortet die Frage nach der Seriosität, bevor die Nachricht gelesen wird.

Wen kann ich auf Instagram anschreiben?

Grundsätzlich jeden, dessen Postfach Nachrichten von Fremden zulässt. Instagram erlaubt jedem Konto einzustellen, wer schreiben darf, und viele beschränken das auf Personen, denen sie folgen.

Nachrichten an Empfänger, die dir nicht folgen, landen zudem in einer separaten Anfragen-Ansicht und nicht im Haupt-Postfach. Das senkt die Wahrscheinlichkeit, dass sie zeitnah gelesen werden, und ist ein Grund, warum Antworten hier oft mit Verzögerung kommen.

Praktisch heißt das: Ein Teil deiner Liste ist direkt erreichbar, ein anderer Teil erst, nachdem eine Verbindung entstanden ist. Vielen genügt dafür eine Interaktion mit den Inhalten des Empfängers, bevor die erste Nachricht rausgeht.

Wie viele DMs pro Tag sind auf Instagram sicher?

Auch Instagram nennt keine offizielle Zahl. Die Grenze hängt am Konto, nicht an einem festen Wert: Alter des Profils, Vollständigkeit, bisheriges Verhalten und der Anteil an Nachrichten, auf die nie geantwortet wird.

Instagram reagiert erfahrungsgemäß empfindlicher als Facebook, besonders bei jungen Konten. Ein frisches Profil, das am ersten Tag Dutzende Fremde anschreibt, wird sehr schnell eingeschränkt.

Die praktische Regel ist deshalb dieselbe wie überall, nur strenger ausgelegt: klein anfangen, über den Tag verteilen, zwischen Textvarianten wechseln, und die Menge erst steigern, wenn Antworten kommen. Antwortquote ist das bessere Steuerungssignal als Sendemenge.

Was gehört in die erste Instagram-DM?

Weniger als du denkst. Zwei bis drei Zeilen sind das Maximum, das gelesen wird.

Der Einstieg ist im besten Fall eine Reaktion auf etwas Konkretes: ein Beitrag, eine Story, ein Kommentar. Instagram ist visuell, und ein Bezug auf etwas Sichtbares wirkt hier natürlicher als eine thematische Einleitung.

Danach eine kurze Frage. Keine Vorstellung, kein Angebot, kein Link. Links in der ersten DM sind auf Instagram besonders schädlich, weil sie das typische Muster von Spam-Konten sind.

Emojis sind hier anders als auf LinkedIn kein Problem, in Maßen wirken sie sogar passend. Übertreibung fällt allerdings genauso auf wie ein zu formeller Ton.

Womit Lisa dabei hilft

Lisa arbeitet auf Instagram nach demselben Muster wie auf Facebook: Kontakte einsammeln, nach Merkmalen filtern, personalisiert anschreiben, zeitversetzt nachfassen. Kontakte aus beiden Netzwerken laufen in denselben Pipelines zusammen, mit denselben Tags.

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